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Engineering

Interesse an einem Servicebereitschaftsvertrag?

Auch wenn unsere PLS80E Kunden immer wieder die Ausfallsicherheit und die Unkompliziertheit loben, können Probleme jeglicher Art natürlich nicht ausgeschlossen werden. Auf Grund der Technologie sollte Ihr geschultes Personal grundsätzlich in der Lage sein diese Probleme kurzfristig zu beheben.

Aber auch hier liegt, wie leider immer wieder vorkommt, der Teufel im Detail.

  • Sie oder Ihr Mitarbeiter hat zwar die defekte Komponente ermittelt, aber Ihr Lagerbestand ist Null.
  • Ausgerechnet der Mitarbeiter der sich besonders gut auskennt, ist krank oder in Urlaub.
  • Sie oder Ihr Mitarbeiter haben zwar eine Idee wo der Fehler liegen könnte, aber wenn man jetzt jemanden fragen könnte...
  • Wenn auch selten, so sind doch Probleme denkbar, denen sich Ihr Mitarbeiter allein nicht gewachsen fühlt.
  • Und wann passieren die o. g. Falle, natürlich in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen, also immer dann wenn das Büro von ESR-Systemtechnik nicht besetzt ist.
  • Für alle o. g. Fälle kann ein Servicebereitschaftsvertrag hilfreich sein. Sei es allein durch telefonische Beratung/Hilfestellung durch einen Servicemitarbeiter oder sogar seine Anwesenheit vor Ort.

Am Beispiel unseres Muster Bereitschaftsvertrages können Sie sehen, welche Leistungen durch einen solchen Vertrag abgedeckt sind und welche nicht. Der Mustervertrag enthält keine Preise und kann im Moment nur am PC gelesen werden. Allerdings können Sie sich [ hier ] unverbindlich über die auf Sie zukommenden Kosten informieren. Bei Interesse an einem Bereitschaftsvertrag sollten Sie sich nicht scheuen mit uns Kontakt aufzunehmen.

LWSPC - kdmconfig

Bei einem LWSPC können verschiedene Umstände dazu führen, dass die Bildschirmdarstellung fehlerhaft ist, bzw. der LWSPC nach einem Kalt-, oder Warmstart mit der falschen Auflösung hochfährt. In so einem Fall kann die Hardwarekonfiguration mit dem Solaris eigenen Programm kdmconfig neu eingestellt werden. Die folgende Beschreibung führt Sie durch die notwendigen Schritte. Die Darstellungen können, abhängig von der verwendeten Hardware und installierten Grafikkarte, von den hier gezeigten Bilder abweichen.

Der Aufruf von kdmconfig erfolgt standardmäßig nicht in der grafischen Oberfläche sondern auf der Befehlszeilen Ebene.

Befehlszeilenanmeldung

Linksklick auf den Optionen Buttons und Auswahl der Befehlszeilenanmeldung bei gedrückter linker Maustaste. Sobald Sie die Maustaste loslassen wechselt der LWSPC in den Befehlszeilenmodus.

Befehlszeilenmodus

Befehlszeilenmodus.
Hier wurde nur zur besseren Sichtbarkeit mehrfach die Return Taste gedrückt. Am Login sehen Sie auch den Namen des LWSPC, hier LWS172.

Root-User Anmeldung

Zur Ausführung des Programms kdmconfig müssen Sie sich als root-user, durch die Eingabe von <root> mit anschließender Bestätigung durch <return> anmelden

Root Passwort Eingabe

Nach der Eingabe von <root> werden Sie nach dem root-passwort gefragt. Das gültige Passwort finden Sie in Ihrer Dokumentation.

Angemeldet als Root-User

Nach der Eingabe des gültigen root-passwortes sollte der Bildschirm wie oben gezeigt aussehen. Der root-user ist am Lattenzaun (#) Prompt zu erkennen.

Eingabe von kdmconfig

Jetzt geben Sie das <kdmconfig> ein uns schließen die Eingabe mit <return> ab. und es öffnet sich der folgende Einführungsbildschirm.

kdmconfig Einführungsseite

Im kdmconfig navigieren Sie mit den Funktionstasten vor und/oder zurück. Mit <F2> geht es nach der Einführungsseite weiter zur nächsten.

kdmconfig - Aktuelle Einstellungen

Auf der kdmconfig Startseite sehen Sie im oberen Bereich die aktuelle Hardware Einstellung und unten den Bereich, in dem Sie die Konfiguration der Hardware ändern können. Auf dem Bild oben ist die Konfiguration korrekt, deshalb ist das [X] auch bei No changes needed. Sollte Solaris Änderungen an der Hardware feststellen wird das [X] in der entsprechenden Zeile angezeigt. Allerdings kann die Ursache auch eine andere sein. Wollen Sie selbstständig die Konfiguration ändern, bewegen Sie den Cursor mit den Pfeiltasten aufwärts/abwärts und wählen mit der Leertaste oder Return die gewünschte Zeile. Die Auswahl innerhalb der jeweiligen Listen erfolgt immer nach diesem Schema. Zur nächsten Auswahlmöglichkeit geht es mit <F2>.

Auf den folgenden Fotos werden die Konfigurationsmöglichkeiten der einzelnen Bereiche beschrieben.

kdmconfig - Change Video Device/Monitor

In diesem Bereich werden der Grafiktreiber und der Monitor und dessen Auflösung eingestellt. Mit <F2> wechseln Sie zur nächsten Einstellung

kdmconfig - Grafikkarte

Bei der Grafikkarte ist wichtig den Hersteller zu kennen und einzustellen sonst ist eine grafische Oberfläche nicht möglich. Standardmäßig ist in den aktuellen LWSPC (April 2011) eine Matrox Grafikkarte eingebaut. Bei älteren LWSPC kann das aber durchaus ein anderer Hersteller sein. Hundertprozentige Sicherheit über den Hersteller können Sie nur bekommen, wenn Sie den LWSPC öffnen, bzw. über die BIOS Meldung der Grafikkarte beim Einschalten des LWSPC. Kennt Solaris Hersteller und Typ der Grafikkarte, finden Sie in der Liste an entsprechender Stelle das [X]. Allerdings sind die Solaris eigenen Treiber fehlerhaft, so dass grundsätzlich ein sog. xf86 Treiber ausgewählt werden sollte. Das bedeutet an dieser Stelle, das Sie mit den Pfeiltasten den Cursor weit nach unten bewegen müssen.

kdmconfig - xf86 Grafik Treiber

Auf diesem Bild ist der für die Matrox Grafikkarte gültige xf86 Treiber ausgewählt. Nach Auswahl des korrekten Grafiktreibers geht es mit <F2> weiter zur nächsten Einstellung.

kdmconfig - Auswahl Monitor

Die Erkennung des Monitors durch Solaris hängt vom Monitortyp ab. Aus diesem Grund sollte immer der in der Abbildung markierte Monitortyp gewählt werden. Weiter mit <F2>

kdmconfig - Auswahl Monitorgröße

Die Einstellung der Größe des Monitors ist relativ unkritisch, standardmäßig wird 20-inch eingestellt, auch wenn der Monitor 19 bzw. 21 Inch groß ist. Weiter auch hier mit <F2>.

kdmconfig - Einstellung der Auflösung

Die Auflösung des LWSPC ist immer 1280x1024. Diese Auflösung muss, unabhängig von der Anzahl der Farben bzw. der Bildwiederholfrequenz unbedingt eingestellt werden. Weiter mit <F2>.

kdmconfig - xf86 Treiber. Einstellung Virtual screen

Die xf86 Treiber bieten die Möglichkeit einer sog. virtuellen Auflösung, hier muss auch die reale Auflösung von 1280x1024 ausgewählt werden. Weiter mit <F2>.

kdmconfig - Change keyboard

Sind die Einstellungen innerhalb einer Rubrik komplett, wird nach dem Druck auf <F2> wieder die kdmconfig Startseite angezeigt. In der Abbildung oben wird die Einstellung der Tastatur ausgewählt, und mit <F2> aufgerufen.

kdmconfig - Auswahl Tastatur

Die Tastatur des LWSPC hat ein US englisches Layout und dieses muss auch angewählt werden. Weiter mit <F2>.

kdmconfig - Change Pointing device

Die Einstellung der Tastatur hat nur eine Seite, so dass nach Auswahl der Tastatur wieder die kdmconfig Startseite angezeigt wird. Jetzt fehlt nur noch die Einstellung der Maus. Nach Auswahl von Change Pointing Device und Druck auf <F2> kann diese ausgewählt werden.

kdmconfig - Auswahl Maus (PS/2)

Unter Solaris8 sind können unterschiedliche Mäuse genutzt werden, standardmäßig eine PS/2 Maus mit drei Tasten, wobei die mittlere Maustaste nur im Konstruktionsmodus für die Prozessgrafiken genutzt wird. Sollten Sie keine 3-Tasten Maus haben, können Sie versuchen eine der weiter oben möglichen Build-in Mäuse mit 3 Button Emulation einzustellen und zu testen. Es ist aber auch eine USB-Maus möglich. Dazu müssen Sie mit dem Cursor ganz nach unten fahren.

kdmconfig - Auswahl USB-Maus

Für die USB Maus gibt es nur eine einzige Auswahlmöglichkeit . Ausgewählt wird auch hier wie bei allen anderen Einstellungen mit dem Cursor in der richtigen Zeile und setzen des [X] durch Drücken der <Leertaste> bzw. <Return> und weiter mit <F2>.

kdmconfig - No changes needed

Sind alle Einstellungen korrekt, werden in der oberen Hälfte die aktuellen Einstellungen angezeigt, und der Cursor [X] steht in der obersten Zeile. Mit <F2> geht es wie gewohnt weiter.

kdmconfig - Fertig zum Test

Es wird diese Hinweisseite gezeigt. Sie sollten hier nie <F4_Bypass> wählen, sondern immer mit <F2> den Konfigurationstest starten.

kdmconfig - Testbild mit Farbfeldern

Jetzt sollte Ihr Bildschirm wie oben gezeigt aussehen. Wenn das so ist, mit der linken Maustaste auf OK klicken. Bei fehlerhaften Einstellungen, bzw. bei defekter Maus, Tastatur oder Grafikkarte springt die Einstellung zurück in den kdmconfig Startbildschirm. In diesem Fall sollten Sie die Einstellungen noch einmal wiederholen bzw. einen Defekt (Maus, Tastatur, Grafikkarte) in Betracht ziehen.

kdmconfig - Fertig und exit

Haben Sie in dem letzten Bildschirm mit der Maus auf die OK gedrückt, wird wieder der Solaris8 Bildschirm angezeigt, und Sie sehen den Lattenzaun (#) als Prompt. An dieser Stelle geben Sie <exit> ein und bestätigen mit <Return>. Nach einer kurzen Wartezeit wechselt die Anzeige zurück zum Solaris8 Anmeldebildschirm.

 

LWSPC Drucker Installation

Die Druckerinstallation auf einem LWSPC wird mit dem Kommando < printers & > in dem Fenster xterm gestartet.

Die eigentlich Installation ist Dialog- bzw. Menügeführt. Im Folgenden werden die einzelnen, durchzuführenden Schritte erklärt. Die auf dem LWSPC installierte Druckersoftware wird leider nicht mehr weiterentwickelt. Sie sollten deshalb mit uns Rücksprache nehmen, welche aktuellen Drucker einsetzbar sind. Zum aktuellen Zeitpunkt (Mai 2011) sind die HP Color Laserjets der 2000er Serie problemlos einsetzbar. Ein Drucker ist auf jeden Fall immer einsetzbar, wenn er Postscript beherrst und Ihnen eine entsprechende .ppd (PostScript Printer Definition) zu Verfügung steht. Dann kann der Drucker über die Option 3rd Party Driver installiert werden.

Am Ende der Installationsbeschreibung wird auch kurz beschrieben wie Sie einen Drucker löschen können.

Printermanager öffnen

Das Kommando < printers & > im xterm Window öffnet ein Dialogfeld, in dem die Installation des Druckers gestartet und schrittweise unterstütztn wird.

Klicken Sie mit der Maus auf das Druckersymbol in der Titelleiste und wählen Sie danach
Aktion - Neu...

Printer Assistent

Es öffnet sich der Drucker Assistent. Mit Linksklick auf den Buttton < Weiter > geht es zum nächsten Schritt.

Printer Name usw.

Im oben gezeigte Dialogfeld muss mindestens das Feld Druckername ausgefüllt werden. Die restlichen Felder sind optional. Alle Einträge können beliebig gewählt werden und sind, bis auf den Druckernamen, auch nachträglich noch änderbar.

Drucker Port auswählen

Mit dem Button Weiter öffnet sich ein Dialogfeld, in dem der Anschluss des Druckers festgelegt wird. Standardmäßig wird der Drucker als Netzwerkdrucker betrieben, so dass hier nur diese Installation beschrieben wird. Als Verbindung für einen Netzwerkdrucker, wählen Sie HP JetDirect oder Appsocket

Angabe Hostname

Über den Weiter Button gelangen Sie zu diesem Dialogfeld. Hier geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen des Druckers an, sofern Sie ihn in der Datei /etc/hosts vergeben haben. Die Portnummer 9100 bleibt unverändert. Im nächsten Schritt wählen sie den Druckerhersteller aus.

Printer Hersteller auswählen

Die Software beinhaltet auf der linken Seite eine lange Liste von Druckerherstellern. Mit Linksklick auf den für Sie in Frage kommenden Hersteller öfffnet auf der rechten Seite eine Liste mit den verfügbaren Druckertypen, aus der Sie Ihren Drucker auswählen können.

Sollte Ihr Drucker in der Liste nicht aufgeführt sein, versuchen Sie ein ähnliches Modell, evtl. aus der gleichen Baureihe und machen Sie einen Testausdruck.

Printer konfigurieren

Wenn sie nicht als root-User angemeldet sind, öffnet sich nach Auswahl des Druckermodells und Klick auf den Button Weiter, ein weiteres Dialogfeld, in dem Sie nach dem Nutzernamen und einem Passwort gefragt werden. Hier müssen Sie als Nutzername root mit dem dazugehörenden Passwort eintragen.

Installation abgeschlossen

Nachdem der Drucker installiert ist, wird der Druckerassistent geöffnet. Von hier aus können Sie eine Testseite drucken und den Drucker konfigurieren. Der erste Schritt sollte die Auswahl Drucker konfigurieren sein.

Printer konfigurieren

Bei der Druckerkonfiguration sollten Sie darauf achten, das kein Eintrag der einzelnen Reiter in rot dargestellt wird. In diesem Fall versuchen Sie den entsprechenden Eintrag zu ändern bis er nicht mehr rot dargestellt wird. Andere Einstellungen sind nicht notwendig. Die korrekten Einstellungen werden über ein Script beim Ausdruck automatisch zugewiesen. Mit Klick auf use werden die Einstellungen übernommen, das Dialogfeld schliesst und Sie können Sie können einen Testausdruck starten.

Printer als Standarddrucker definieren

Wenn der Ausdruck OK ist, sollten sie, auch wenn nur ein Drucker installiert ist, diesen immer als Standarddrucker definieren. Dazu wählen Sie den entsprechenden Menüpunkt, wie oben zu sehen, aus.

Printer ist Standarddrucker

Ihre Auswahl wird mit einer Meldung bestätigt.

Installation beenden

Jetz können Sie den Printermanager schliessen, den LWSPC wieder hochfahren und Sie sollten jetzt Hardcopies ausdrucken können.

 

Löschen eines Druckers:

Bei Problemen mit dem Ausdrucken kanne es manchmal hilfreich sein einen installierten Drucker zu Löschen und neu zu installieren.

Printer löschen

Das Löschen eines Druckers ist sehr einfach.
In der Titelleiste klicken Sie auf Drucker, woraufhin sich eine Listen aller installierten Drucker öffnet, beim LWSPC ist das standardmäßig nur einer. Diesen markieren sie durch einen Klick, wählen Aktion - Löschen und der Drucker wird gelöscht.

Abhängig vom User als der Sie eingeloggt sind, werden sie evtl. , wie bei der Installation nach Nutzername und Passwort gefragt. auch hier müssen Sie den User root mit dem entsprechenden Passwort eintragen.

 

 

16.05.2011

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Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Mit diesem kleinen Flash Tool können Sie, abhängig von der bei Ihnen eingesetzten PLS80E Hardware, unverbindlich die Kosten berechnen. Das Tool berücksichtigt kleine, mittlere und große Anlagen oder Werke und begrenzt die Kosten nach unten auf 300€/Monat und nach oben auf 1800€/Monat. Damit stellen wir sicher, dass wir bei kleinen Anlagen unsere Unkosten decken, gleichzeitig aber die Kosten für große Anlagen nicht ins Unermessliche steigen. Wenn z. B. an einem Standort viele PLS80E Systeme eingesetzt sind, ist meistens ein gemeinsamer Bereitschaftsvertrag für alle PLS80E Systeme die kostengünstigere Lösung.

 

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16.05.2011

Beschreibung Druckerinstallation LWSPC hinzugefügt.

28.04.2011

Beschreibung kdmconfig (Hardware Konfiguration) LWSPC hinzugefügt.